Am letzten Spieltag mussten noch drei Mannschaften antreten. Die Ergebnisse hätten nicht unterschiedlicher sein können, und dann spielten sich noch heiße Momente beim Juhjar ab, dazu mehr.
Herren 5
Am letzten Spieltag der Vorrunde eröffnete die fünfte Mannschaft den Spieltag. Ohne Captain Dominik musste Stefan ins vordere Paarkreuz aufrücken. Die Aufstellung der Gäste aus Babensham sorgte zunächst für Bedenken, ob Stefan es schaffen würde. Flo und Gerhard siegten klar mit 3:0. Das Doppel Heinz/Stefan gab nur den ersten Satz aufgrund von Startschwierigkeiten ab, konnte aber in drei relativ knappen Sätzen das Spiel für sich entscheiden. Heinz kommentierte nach dem Doppel: “Der Reis ist sicher.” In der ersten Runde musste Stefan direkt gegen die Nummer eins, Plichta, antreten. Trotz der anfänglichen Sorgen putzte Stefan den Polen glatt in drei Sätzen. Gerhard und Flo hatten wenig Schwierigkeiten und gaben jeweils nur einen Satz ab. Heinz kämpfte sich in einem hin und her wogenden Spiel durch und gewann im fünften Satz gegen Moritz, der die Puste ausging. Heinz freute sich mit dem Sieg auf die Soße, aber für ein perfektes Abendessen fehlt noch das Fleisch. In der zweiten Runde hatte auch Gerhard Respekt vor Plichta, da die letzte Begegnung nicht gut für ihn ausging. Doch Plichta war so gebrochen, dass er fast jeden Ball verschoss, und Gerhard gewann klar mit 3:0. Stefan konnte souverän mit 3:1 gewinnen, trotz eines Satzverlusts. Flo machte sich sein Match selbst schwer, spielte wenig seine starke Vorhand und ließ sich auf das Schupfen ein. Nach einem motivierenden Gespräch (Arschtritt) mit dem Captain und Gerhard riss er sich zusammen und gewann im fünften Satz. Heinz war der Mann des Abends. Wieder ein Spiel über fünf Sätze, aber er behielt die Nerven, vor allem im vierten Satz, und konnte dann den Sack im fünften zumachen. Dafür gab es die Umarmung des Captains und die dritte Zutat für ein Essen, das Fleisch. Mit diesem ersten 10:0-Sieg wurde der Erfolg ausgiebig beim Juhjar gefeiert.
Herren 3
Zum Ende der Vorrunde blüht die dritte Mannschaft auf. Nach einem klaren Sieg und einem Unentschieden wollte man in Eiselfing ein Wunder vollbringen. Mit Jonas, der aus der vierten Mannschaft ausgeliehen wurde, trat man zum dritten Mal in Folge in derselben Besetzung an. Die eingespielten Doppel zeigten ihre Stärke, obwohl Jonas und Paul eine klare Niederlage hinnehmen mussten. Dicht und Syli konnten jedoch im fünften Satz den Sieg erringen. In der ersten Runde mussten die Jungs klare 3:0-Niederlagen einstecken, doch Dicht und Syli revanchierten sich mit jeweils 3:0-Siegen gegen die Eiselfinger. In der zweiten Runde glänzte Paul mit einem 3:0-Sieg, und auch Dicht setzte sich mit 3:1 gegen Delker durch. Syli konnte den Sack noch nicht zumachen und unterlag knapp im fünften Satz gegen Stange, der als einziger Eiselfinger beide Spiele für sich entscheiden konnte. Der Druck lag nun auf Jonas, der die Entscheidung herbeiführen musste. Trotz des großen Drucks ließ er nichts anbrennen und gewann den entscheidenden fünften Satz mit 11:4. Ein sehr guter Abschluss für die dritte Mannschaft, die sich in ihrer Aufstellung gefunden hat und auf eine erfolgreiche Rückrunde hofft, um die Klasse zu halten.
Herren 1
Am letzten Spieltag der Vorrunde empfing die erste Mannschaft von Wasserburg die erste Mannschaft aus Söchtenau zu einem mit Spannung erwarteten Match. Trotz des Ausfalls von TC Samson, der aus unerklärlichen Gründen nicht spielen konnte – dazu aber später mehr – und durch Fee ersetzt wurde, war die Mannschaft hochmotiviert. Die Begegnung begann mit den Doppelspielen, die beide erst im fünften Satz entschieden wurden. Wasserburg konnte beide Doppel knapp für sich entscheiden und ging somit mit einer 2:0-Führung in die Einzelspiele. In der ersten Runde der Einzelspiele konnte nur Jakob einen Sieg verbuchen, während Reiti gegen den Penholder-Spieler Bobby verlor. Beim Wirt klärte Bobby auf, dass er von einem Gegner in dieser Saison als der “unfairste” Spieler der Liga bezeichnet wurde. Nach kurzer Diskussion waren sich die Söchtenauer Mannschaftskollegen und Reiti einig, dass an der Geschichte etwas dran sein könnte und feierten Bobby für seinen neuen Titel beim Wirt. In der zweiten Runde musste auch Jakob eine knappe 2:3-Niederlage gegen Bobby hinnehmen. Reiti verlor erneut klar mit 0:3, was keinen guten Abschluss für die Vorrunde darstellte. Laszlo hingegen setzte sich mit 3:1 gegen seinen Gegner durch. Somit lag es an Fee, noch ein Unentschieden herauszuholen. Doch sein Gegner blieb cool und schickte den Routinier mit 0:3 von der Platte. Das Endergebnis lautete 4:6 aus Wasserburger Sicht, wodurch man den zweiten Tabellenplatz an Söchtenau abgab und auf Platz drei überwintert.
Ein unerwartetes Highlight des Abends war die Abwesenheit von TC Samson. Gerhard berichtete der Redaktion, dass Samson die betriebliche Weihnachtsfeier mit reichlich Alkohol genossen hatte. Während Gerhard vorbildlich um 23:30 Uhr nach Hause fuhr, um fit für das Spiel am Freitag zu sein, sah er Samson schwankend an der Bar. Ein weiterer Grund, laut Chef-Redakteur Reiti, war der Geburtstag eines gemeinsamen Freundes, der das Fass zum Überlaufen brachte und dazu führte, dass Samson nicht spielfähig war. Fee kommentierte diese Situation nur mit einem trockenen “Puh, Anfänger.”
Dominiks Top drei der Woche:
1. Heinz
2. Die Fünfte
3. Die Dritte
Zum Abschluss der Vorrunde möchte sich die Redaktion herzlich für eine tolle und ereignisreiche Saison bedanken. Wir wünschen allen Lesern und Spielern der Wasserburger Tischtennis-Abteilung frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund, und wir freuen uns darauf, auch in der Rückrunde über die Erfolge jeder Mannschaft berichten zu dürfen. Frohe Festtage und auf ein spannendes neues Jahr im Tischtennis! ???
Bericht von Redakteur D. Weinzierl
Korrektur und Upload von Chef-Redakteur M. Reitberger
Vorletzte Spielwoche in diesem Jahr, vor allem mit einigen wichtigen Entscheidungen.
Jugend 3:
Was für eine beeindruckende Leistung unserer dritten Jugendmannschaft. Auch im letzten Spiel am Freitag, den 6. Dezember, gelang ein deutlicher Sieg. Drei junge Spielerinnen aus Stein-St.Georgen wurden empfangen. Abgesehen von Janns Fünf-Satz-Match, das er für sich entschied, und Lucas’ klarer 0:3-Niederlage, konnte der Rest der Spiele sehr dominant gewonnen werden. Dadurch steigt unsere dritte Jugendmannschaft ungeschlagen in die nächsthöhere Spielklasse auf, wo neue Gegner und Herausforderungen auf das Team warten.
Herren 3
Drehen wir die Uhr um einen Tag zurück auf Donnerstag, den 5.12., als die dritte Herrenmannschaft weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammelte. In einem hart umkämpften Match erreichte man ein 5:5-Unentschieden gegen Griesstätt. Trotz des Verlusts beider Doppel zu Spielbeginn, was in der Rückrunde definitiv verbessert werden muss, zeigte sich die Mannschaft kämpferisch. In der ersten Einzelrunde konnten die jungen Spieler Paul und Jonas jeweils einen Sieg erringen, während die erfahrenen Spieler Dicht und Syli diesmal nicht triumphieren konnten. In der zweiten Runde musste lediglich Jonas im letzten Spiel eine Niederlage hinnehmen, doch zuvor sicherten drei Siege das Unentschieden.
Herren 2:
Am Nikolaustag gelang es der zweiten Mannschaft, mit einem Sieg die Herbstmeisterschaft ungeschlagen zu perfektionieren. Die Gäste aus Soyen, die man aufgrund der Tabellensituation nicht unterschätzen durfte, wurden empfangen. Im Doppel vertraute man auf eine Mischung aus Jugend und Erfahrung, doch nur das jüngere Doppel Heili/Götzi konnte sich durchsetzen. In der ersten Einzelrunde entschied man alle vier Spiele recht deutlich für sich. In der zweiten Runde gelang dann das kleine Wunder, als einer der Schex Brüder einen 3:2-Erfolg gegen Heili verbuchen konnte. Weitere Sätze gab man in dieser Runde jedoch nicht mehr ab. So feierte man beim Juhjar einen 8:2-Erfolg und die Herbstmeisterschaft. Eine Videobotschaft von Fee und Helge um 4 Uhr morgens bewies, dass auch das sogenannte ‘alte Eisen’ noch für Überraschungen gut ist.
Herren 5
Im vorletzten Spiel der fünften Mannschaft, welches wahrscheinlich das wichtigste gegen Soyen, den direkten Aufstiegskonkurrenten, war, konnten Gerhard und Dominik ihre ungeschlagene Doppelserie fortsetzen und gewannen deutlich in drei Sätzen. Flo und Vroni kämpften bis zum letzten Ball, mussten sich jedoch mit einer 2:3 Niederlage abfinden. In der ersten Einzelrunde gelangen zwei Siege, wobei Vroni einen 0:2 Rückstand in einen 3:2 Sieg umwandelte. In der zweiten Runde sicherten Gerhard und Dominik mit klaren 3:0 Siegen bereits das Unentschieden, aber weder Vroni noch Flo konnten einen Gesamtsieg erzielen, da beide Spiele deutlich mit 0:3 verloren gingen. Das Ergebnis war ein gerechtes Unentschieden, wodurch sich die fünfte Mannschaft einen kleinen Vorsprung im Aufstiegsrennen sicherte.
Herren 1
Unsere Elite trat zu einem wichtigen Auswärtsspiel in Haag an. “Wen Gott nicht mag, den schickt er nach Haag”, besagen viele Legenden. Der Auftakt verlief nicht wie geplant, und beide Doppel wurden im fünften Satz bitter verloren. Vom besten Samson aller Zeiten war in der ersten Runde wenig zu erkennen. Reiti folgte ihm, während nur Jakob und Laszlo Siege verbuchen konnten. In der zweiten Runde siegte Samson knapp im fünften Satz, aber Wasserburgs Stadtmeister Jakob verlor sein Einzel nach insgesamt vier vergebenen Matchbällen gegen den vermutlich besten Spieler der Liga Stöckl. Reiti konnte sein zweites Einzel erfolgreich gestalten, weshalb weiterhin die Hoffnungen auf ein Unentschieden bestanden. Bedauerlicherweise gelang es Laszlo nicht, das Unentschieden zu sichern, und so verlor man insgesamt mit 4:6 gegen Haag, womit man sich in Sachen Aufstieg selbst ein Bein stellte.
Jugend 1
Nachdem man am ersten Adventssonntag bereits Heufeld im Pokal besiegt hatte, trat man am zweiten Adventssonntag erneut in Heufeld zum Ligaspiel an. Die Gegner waren bekannt, da die beiden Sitte-Schwestern wieder mit von der Partie waren. Kurz gesagt, man dominierte den Gegner mit einem 9:1-Sieg. Einige Spiele waren eindeutig, andere recht knapp. Simon war der einzige, der eine Niederlage einstecken musste, allerdings nicht gegen ein Mädchen, sondern gegen den einzigen Jungen aus Heufeld. Mit dem vierten Platz in der Tabelle konnte man sich gut in dieser anspruchsvollen Liga behaupten.
Die Woche begann mit einem Fokus auf unsere Jugend. Am Montag, dem 18.11., war unsere dritte Jugendmannschaft zu Gast in Eggstätt. Mit dem Ziel, den Aufstieg im Auge zu behalten, wollte man die Siegesserie auch gegen diesen Gegner fortsetzen. Man dominierte den Gegner gnadenlos und kehrte mit einem stolzen 8:2 Erfolg nach Hause zurück. Lediglich Jann und Johannes mussten jeweils ein Spiel abgeben, was jedoch keinen Einfluss auf die Motivation für die bevorstehenden Spiele haben wird.
Herren 1:
Chef-Redakteur Reitberger gewährte einen ersten Einblick in den Triple-Header der ersten Mannschaft gegen Eggstätt am Montag. Am Dienstag folgte sogleich das Pokalspiel gegen Schechen. Geschwächt vom Vortag entschieden Reiti und Samson, eine Pause einzulegen und schickten Helge, Fee und Paul nach Schechen. Die Anzahl der versprochenen Biere für Helge und Fee wurde bis Samstag geheim gehalten. Paul, motiviert vom Montagsspiel, erklärte sich bereit, erneut für die erste Mannschaft anzutreten. Sie errangen einen klaren 4:0-Sieg gegen eine Mannschaft, die zwei Klassen tiefer spielt, obwohl die Erste auf dem Papier nicht als solche antrat.
Am Freitag reiste das Team wieder vollzählig nach Babensham. Zu Beginn gelang es, beide Doppel zu gewinnen und stark in die Spiele zu starten. In der ersten Einzelrunde gab es nur zwei Siege. Jakob errang einen 3:2-Sieg gegen Bis und Reiti besiegte Suess deutlich mit 3:0. Samson unterlag Hartl knapp mit 2:3 und Laszlo verlor mit 1:3 gegen Reiter. Die zweite Runde verlief etwas besser, und es gelangen drei Siege aus vier Einzelspielen. Erneut musste sich nur Samson mit 0:3 geschlagen geben. Von dem als besten Samson aller Zeiten beschriebenen Spieler, wie ihn mein Kollege aus der Redaktion nannte, war an diesem Tag nichts zu erkennen. Das Endergebnis war ein 7:3, wodurch der zweite Tabellenplatz gefestigt wurde, stets mit Blick auf die Tabellenspitze und die Möglichkeit eines Aufstiegs.
Herren 2:
Am Tag vor den Stadtmeisterschaften reiste die noch ungeschlagene zweite Mannschaft nach Griesstätt. Mit einem hochmotivierten Paul und Heili, die am Montag erfolgreich in der ersten Mannschaft ausgeholfen hatten, und TC Helge und Fee, die am Dienstag noch im Pokal für die erste Mannschaft gespielt hatten, war das Ziel klar: die Null zu halten. Zu Beginn konnten beide Doppel für sich entschieden werden. In der ersten Runde wurden drei von vier Einzeln gewonnen. Auch Helge, der Gerüchten zufolge unterbierig war, weil er bis Samstag auf sein Bier von Reiti warten musste, gewann seine beiden Spiele im Einzel. Heili und Fee zeigten keine Müdigkeit und gewannen ihre Spiele in der zweiten Runde jeweils mit 3:1. Paul hingegen zeigte Verschleißerscheinungen und verlor sowohl gegen Schuster als auch gegen Stecher mit jeweils 3:1. Das letzte Match war lediglich Ergebniskosmetik für Griesstätt, denn die Wasserburger kehrten mit einem 6:4-Erfolg heim. Es stehen noch zwei Spiele in der Vorrunde und die gesamte Rückrunde aus, aber sollte dieser Trend anhalten, können wir uns auf eine weitere Aufstiegsparty freuen.
Herren 3:
In der gleichen Liga wie die zweite Mannschaft spielend, muss die dritte nun eher nach unten schauen. Mit nur einem Sieg befindet sie sich derzeit auf einem Abstiegsplatz. Letzten Freitag waren die Gäste aus Soyen zu Besuch. Die beiden Witten Brüder wurden aus der vierten Mannschaft geholt, in der Hoffnung, im Abstiegskampf für Aufschwung zu sorgen. Doch gleich zu Beginn gab es einen herben Dämpfer, da beide Doppel verloren gingen. Der Plan von Dicht ging leider nicht auf. Auch drei der vier Einzel gingen verloren; weder Dicht noch Syli konnten etwas gegen die Schex Brüder ausrichten, die mit Noppen spielten. Jonas verlor knapp mit 2:3 gegen Wiedermann, nur Simon konnte Gürtel mit 3:1 besiegen. Wie oft die Witten Peitsche zum Einsatz kam, ist der Redaktion nicht bekannt. In der zweiten Runde gelang Syli und Dicht die Revanche gegen die Schex Brüder. Nach regem Austausch nach der ersten Runde wussten beide, was zu tun war, und gewannen jeweils mit 3:1. Jonas fand gegen Gürtel kein Mittel und verlor mit 0:3. Simon konnte seinen Erfolg aus dem ersten Spiel nicht wiederholen und verlor ebenfalls mit 0:3 gegen Wiedermann. Das Endergebnis von 3:7 stürzt die dritte Mannschaft tiefer in den Abstiegskampf. Es stehen jedoch noch drei Spiele aus, und man hofft auf positive Ergebnisse.
Herren 4:
Am Tag vor den Stadtmeisterschaften trat die vierte Mannschaft zum letzten Spiel der Vorrunde an. Ziel war es, das Spiel erfolgreich zu gestalten, um Markus Kloo, der uns leider verlässt, einen gebührenden Abschied zu bereiten. Angesichts der Tabellensituation musste man sich jedoch auf einen schwierigen Abend einrichten. Es gelang, eines der beiden Doppel zu gewinnen, doch aus der ersten Runde konnte kein Einzelspiel für sich entschieden werden. In der zweiten Runde errang Misch einen 3:2 Sieg gegen Kronast, und Markus sicherte sich in seinem letzten Einzel einen 3:1 Erfolg gegen Böhm, was einen angemessenen Abschluss darstellte. Gerhard konnte am Ende das Ergebnis nicht mehr verschönern, und so endete das Spiel mit einem 3:7.
Herren 5:
Zum Schluss gibt es noch erfreuliche Nachrichten. Die fünfte Mannschaft trat am Montag zuhause gegen Griesstätt an. Zu Beginn wurden beide Doppel gewonnen und in der ersten Einzelrunde drei von vier Spielen, da Heinz erneut typische Heinz-Dinge zeigte. Leider gab er eine 2:0-Führung ab und überließ der Dame den Sieg. Könnte es sein, dass er einfach zu gentlemanlike war? In der zweiten Runde jedoch ließ man nur einen Satzverlust zu, beherrschte den Gegner und schickte ihn mit einer 9:1-Niederlage nach Hause. Damit steht die Mannschaft nun auf dem dritten Platz, punktgleich mit Soyen, aber das entscheidende Spiel um den zweiten Platz und den möglichen Aufstieg steht noch bevor. Als Nächstes wartet am Mittwoch, den 27.11., der Klassiker in Rott.
Am Montag reiste die Erste zu ihrem fünften Saisonspiel nach Eggstätt. Es versprach ein spannendes Match zu werden, da der Tabellenzweite gegen den -dritten spielte. Die Ausgangslage war jedoch nicht ideal, denn Jakob fiel wegen den Nachwirkungen eines Marathons und Laszlo wegen Krankheit aus. Glücklicherweise gelang es, mit Heili und Paul, der sein Debüt in der Liga gab, kurzfristig Ersatz zu finden. In Eggstätt angekommen, stellte sich jedoch heraus, dass auch deren Spitzenspieler Hekele krankheitsbedingt fehlte.
In einer ungewöhnlichen Doppelaufstellung mit Kröff/Reitberger und Heilmannseder/Hiebl war das Ziel zumindest ein Punkt. Nachdem Samson/Reiti knapp im fünften Satz unterlagen, erreichten die beiden Ersatzspieler mit einem starken 3:1-Sieg das Minimalziel. Anschließend trat der ins vordere Paarkreuz aufgerückte Reiti gegen den Spitzenspieler Angerl an. Obwohl man nach einem 11:3 für Angerl im ersten Satz das Schlimmste befürchten musste, steigerte sich Reiti von da an und verlor den zweiten Satz nach komfortabler Führung nur knapp mit 12:10. Unter dem Motto “hoch und weit bringt Sicherheit” änderte Reiti sein Spiel und gewann überraschend deutlich den dritten Satz. Im vierten Satz durfte er bis zum Stand von 5:5 von einem Überraschungssieg träumen, doch dann setzte Angerl sechs starke Rückhandpeitschen ein und das erste Einzel ging verloren. Parallel dazu spielte Samson an der Nebenplatte gegen Kallabinski. Neutrale Beobachter könnten behaupten, dass Samson früher auf höchstem Niveau gespielt haben muss, denn in einem seiner besten Spiele schlug er seinem Gegner die Bälle so um die Ohren, dass dieser am Ende nur noch beeindruckt gratulieren konnte. In der Nachbesprechung gab er zu, selten so chancenlos gewesen zu sein. Bei seinem Debüt trat Paul gegen Forstner an. Leider kam Paul mit den Aufschlägen und schnellen Vorhandtopspins seines Gegners nicht zurecht, sodass ein klares 3:0 für Forstner auf der Anzeigetafel stand. Heili war gegen Huber gefordert, der wiederum Ersatzmann für den erkrankten Hekele war. Aufgrund seines deutlich höheren TTR-Wertes galt Heili in der Voranalyse als Favorit und enttäuschte seine Mitspieler nicht. Mit kontrolliertem Spiel, sicheren Rückhandangriffen und dem einen oder anderen Blockball konnte er klar mit 3:0 gegen Huber gewinnen. So stand es nach der ersten Runde und den eher klaren Spielen, was sich in der zweiten Runde ändern sollte, 3:3.
Die zweite Runde startete mit dem Duell Samson gegen Angerl. In einem spannenden Match sicherte sich Samson den entscheidenden fünften Satz mit 12:10. Die Knappheit des Spiels zeigt sich darin, dass drei der fünf Sätze in der Verlängerung entschieden wurden. Ein schnellerer Sieg hätte möglich sein können, aber Samson leistete sich in den ersten beiden Sätzen sechs Aufschlagfehler. Mit dem Sieg erhöhte Samson seinen TTR-Wert auf 1543 (ob das wohl einen Kasten Bier kostet?) und kann sich zumindest bis Freitag als “der beste Samson aller Zeiten” feiern. Währenddessen kämpfte Reiti hart gegen Kallabinski und musste sich weit mehr anstrengen als Samson in der ersten Runde. Obwohl der erste Satz knapp gewonnen wurde, folgte im zweiten eine klare Niederlage, bevor im dritten Satz wieder eine 2:1 Führung erreicht wurde. Ein nicht genutzter Matchball im vierten Satz führte sofort zu einem Satzverlust. Im fünften Satz zeigte Reiti dann ein exquisites “Nicht-Angriffs-Tischtennis”, wobei er von Kallabinskis Noppen hin und her dirigiert wurde. Trotz seines fortgeschrittenen Alters war Reiti noch immer schnell auf den Beinen und errang schließlich einen knappen 12:10 Sieg. Nach diesen beiden hauchdünnen Siegen war uns das Unentschieden sicher. Die Höhepunkte des Abends wurden von den beiden Ersatzspielern gesetzt. Das Duell Heili gegen Forstner versprach Hochspannung, da beide keinen Millimeter am Tisch nachgaben. Heili entschied den ersten Satz mit 11:8 für sich, doch Forstner glich im zweiten Satz mit 11:8 aus. Nach gutem Coaching eroberte Heili mit 11:9 erneut die Führung, musste jedoch im vierten Satz mit 9:11 einen Satzverlust hinnehmen. Im fünften Satz schien die Führung mit jedem Punkt zu wechseln, bis es 9:9 stand. Aber an diesem Abend war die Nervenstärke das große Plus des Teams, und so sicherte sich Heili mit 11:9 auch den fünften Satz – ein atemberaubendes Spiel. Beflügelt durch den Sieg von Heili, zeigte auch Paul gegen Huber sein Können. Das junge Talent präsentierte seine gesamte spielerische Bandbreite, sei es mit Topspin, Block oder Konter, und sowohl mit der Rückhand als auch mit der Vorhand. Meistens erzielte er den Punkt und siegte sicher mit 3:1. Somit der überraschende und am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallene 7:3 Erfolg.
v.l. die beiden Ersatzmänner und Matchwinner: Paul Hiebl und Thomas Heilmannseder
In dieser und der vergangenen Woche war wenig los, dennoch hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse: Bemerkenswert ist, dass sowohl eine Jugend- als auch eine Herrenmannschaft jeweils zwei Spiele bestritten haben.
Wir beginnen mit der Ferienwoche:
Jugend 2:
Die zweite Jugendmannschaft des TSV Wasserburg hatte ein Auswärtsspiel in Riedering. Aus Sicht der Wasserburger gab es einen Gewinner und einen Verlierer: Lucas Horrer konnte alle drei Einzel und das Doppel für sich entscheiden, während Patrick Follner keines seiner Spiele gewinnen konnte. Allerdings sollte man bedenken, dass es sein erster Einsatz für den TSV war, und zukünftige Erfolge sind zu erwarten. Mit einem Ergebnis von 6:4 konnte die Jugendmannschaft den Sieg für sich verbuchen. Das Spiel war bereits nach dem achten Match entschieden.
Herren 4:
Die vierte Mannschaft empfing den Aufsteiger aus Rott zu einem Heimspiel. Nach den Doppeln und der ersten Runde der Einzel lag man mit 1:4 zurück. Doch in der zweiten Runde gewann man drei von vier Einzelspielen, was ein Unentschieden von 5:5 gegen Rott ermöglichte. Gerhard war der Einzige, der beide Einzel gegen seinen ehemaligen Verein gewinnen konnte, und auch Misch besiegte den Rotter Tschetsch mit 3:1.
Eine Woche später fand das nächste Heimspiel gegen Griesstätt statt. Das Ergebnis unterschied sich deutlich von dem gegen Rott. Die Aufstellung des Gegners schien nicht angemessen für diese Spielklasse, was zu einem klaren 9:1 Sieg für die Wasserburger Mannschaft führte. Lediglich Sepp gab sein zweites Einzel ab.
Herren 1:
Am gleichen Tag zur selben Uhrzeit trat unsere erste Mannschaft ebenfalls gegen Griesstätt an, diesmal jedoch in Griesstätt. Mit einer Top-Besetzung begann man auf Augenhöhe mit dem Gegner. Nach einem Zwischenstand von 3:3 folgten drei Siege in Serie. Anschließend konnte die Gastmannschaft lediglich das Ergebnis schönen. Jakob und Reiti gewannen sowohl das Doppel als auch ihre beiden Einzel, während Laszlo leider ohne Sieg blieb. Das Endergebnis lautete 6:4.
Jugend 3:
Drittes Spiel, dritter Sieg für die dritte Jugendmannschaft. Gegen Tacherting, einen Neuling in der Liga, konnte ein klarer 10:0 Sieg erzielt werden. Abgesehen von einem großen Lob für Tobi, Jann und Lucas gibt es nichts weiter zu berichten.
Herren 5:
Es war ein Topspiel für die fünfte Mannschaft. Beide Teams, bis dahin ungeschlagen, wollten ihre Siegesserie fortsetzen. Doch leider erwies sich Ostermünchen als zu stark, und so musste die fünfte Mannschaft ihre erste Niederlage hinnehmen. Immerhin konnte man ein Doppel und zwei Einzel für sich entscheiden.
Jugend 2:
Die zweite Jugend eröffnete und beendete den Bericht. An einem Samstag reiste man mit der besten Aufstellung nach Schlossberg. Dort machte man kurzen Prozess mit der Heimmannschaft und gewann deutlich mit 9:1. Mit einem Siegerfoto und voller Energie erwartet man am kommenden Mittwoch den Tabellenzweiten zum Clash of the Giants.
Spieler der Woche:
1. Lucas Horrer (2/3. Jugend)
2. Flo Widmann (2. Jugend/5. Herren)
3. Reiti und Jakob (1. Herren)
v.l.: Tobias Axthammer, Florian Widmann und Fabian Laforsch
Bericht von Redakteur D. Weinzierl
Korrektur und Upload von Chef-Redakteur M. Reitberger
Diese Woche waren alle unsere Teams bis auf die vierte Mannschaft im Einsatz, mit vier Heimspielen und zwei Auswärtsspielen.
Jugend 3:
Wir starteten mit der 3. Jugend, die in Söchtenau zu Gast waren, betreut von Misch. Allerdings traten nur zwei Spieler an, Jann und Johannes – das Doppel J, was nicht nur vielversprechend klang. Insgesamt wurden vier Punkte an den Gegner abgegeben, drei davon durch Nichtantreten. Jann erzielte volle Punkte, während Johannes eine Niederlage einstecken musste. Das Endergebnis lautete 6:4!
Jugend 2:
Die zweite Jugendmannschaft bestritt ein Heim-Pokalspiel gegen Vagen. Für unsere drei jungen Spieler war dieser Gegner keine Herausforderung. Mit einem deutlichen 4:0-Erfolg wurden die Gegner nach Hause geschickt. Für Fabi und Flo diente das Spiel als gute Vorbereitung auf die bevorstehenden Spiele in den Herrenmannschaften.
Jugend 1:
Unsere erste Jugendmannschaft trat leider nur zu zweit zu Hause gegen die vier Spieler aus Kolbermoor an. Trotz der Unterzahl gelang es Paul und Simon, sich durchzusetzen. Simon musste zwar eine Niederlage hinnehmen, dennoch besiegten sie die Gegner mit 6:4. Paul sah die Spiele als gute Vorbereitung für die bevorstehenden Matches in der Herrenmannschaft, wo das Endergebnis ebenfalls ein beeindruckendes 6:4 war!
Herren 5:
Im dritten Spiel auswärts in Halfing herrschte beim TC Wasserburg zunächst Hektik, da sich der Topspieler Gerhard krankgemeldet hatte. Glücklicherweise erwies sich Fabi als Ersatz als Glücksgriff. Als Favoriten gestartet, erfüllte die fünfte Mannschaft die Erwartungen mit einem 7:3-Sieg über die Gegner. Einzig ein Halfinger Spieler leistete Widerstand, indem er sowohl das Doppel als auch seine beiden Einzel gegen Dominik und Stefan gewann. Fabi hingegen triumphierte, indem er das Doppel mit Dominik und beide Einzel für sich entschied, ohne einen einzigen Satz zu verlieren.
Herren 3:
Die dritte Herrenmannschaft hieß die Gegner aus Griesstätt willkommen. Auch der junge Flo war wieder im Einsatz. Es wurde berichtet, dass er gut mithalten konnte, obwohl das Niveau vielleicht eine Klasse zu hoch für ihn war. Ein Highlight war TC Dicht, der nach seinen Niederlagen der letzten Woche ein starkes Comeback feierte und beide Einzel für sich entschied. Trotzdem musste die Mannschaft eine deutliche 2:8 Niederlage im Abstiegskampf akzeptieren.
Herren 2:
Die zweite Mannschaft empfing Söchtenau zum Heimspiel. Auch ohne TC Helge, aber dennoch in starker Aufstellung mit Paul, gelang es, dem Gegner eine deutliche 10:0-Niederlage zuzufügen, die man anschließend mit Speisen und Getränken beim Juhjar gebührend feierte.
Herren 1:
Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Nach zwei Siegen aus zwei Spielen trat man selbstbewusst zum Topspiel gegen Prien an. Bis zum achten Spiel war es ein 4:4-Unentschieden, und alles war noch möglich. Doch dann ereignete sich das denkbar schlimmste Szenario: Reiti und Laszlo verloren beide ihre letzten Einzelmatches, wobei das finale Match unglücklicherweise im fünften Satz entschieden wurde.
Topspieler/Topteam des Spieltags:
1. Platz Fabian Laforsch (5 Siege, 0 Satzverlust)
2. Platz Jungend 3, starke Leistung trotz nur zwei Spieler
3. Platz Herren 2
Man versammelte sich zum Essen und Trinken beim Juhjar, wo die Siege (aber auch die Niederlagen) ausgiebig gefeiert wurden.
Text von Redakteur D. Weinzierl
Korrektur und Upload von Chef-Redakteur M. Reitberger